Montag, 14. März 2016

Kleine Hände

Zugegeben ich wurde von der Poesie von Worttupfer inspiriert
sie hat einen Schatz gefunden
http://wortklug.blogspot.de/2016/03/schatze-der-vergangenheit.html

Als mein erster Enkel geboren wurde gingen mir viele Dinge durch den Kopf, ich dachte nur," was für einen Zukunft hat er?" Hoffentlich eine gute Zukunft. Wir müssen alles dafür tun, mehr noch!
Hinter uns lag Tschernobyl, die Atombombenversuche von Frankreich, Krieg im Irak und Syrien, Fukushima, Hunger in Afrika, alles ist noch nicht gelöst seit er lebt.
Es geht weiter und ist noch lange nicht zu Ende!

Ich wußte nicht was mich erwartet, Torf zum Heizen wurde abgebaut, Moorlandschaft wurde Industrielandschaft. Ich lebe heute anders!

Meine Nichte, sie starb mit 5 Jahren an Krebs , warum?


...spielte er in verseuchter Erde und verseuchtem Wasser?
Wird er leiden müssen?
Kein Plastikmüll in die Meere egal wo und wie Menschen leben.
Haltet die Flüsse sauber! Keinen Müll in der Landschaft entsorgen, wie ich vor kurzem sah,
obwohl die Müllanlage gegenüber liegt. Wer macht so etwas, frage ich mich ?


der letzte Stein, der letzte Baum, nein, das muss nicht sein
Blütenmeer von Stiefmütterchen, so kann es sein
ein Glückskäfer der Hoffnung, die darf man nie aufgeben

Kleiner Hände Zukunft
kleiner Hände Angst.
Was wird sein
du bist so klein?
Kleine Hände
sagen uns soviel,
Gottes Hände
führen kleine Hände,
bis ans Lebensende,
bis an`s  unbekannte Ziel.

K,S. 2000

Hinweis von Pippa, verlinke ich gern,  https://www.youtube.com/watch?v=fcdkwdfz0GA

Bettina Wegner ...sind so kleine Hände

 http://rostrose.blogspot.co.at/p/anl-new-life.htmlDiesen Beitrag habe ich bei rostroses Aktion verlinkt
ANL  http://rostrose.blogspot.de/2016/03/a-new-life-3-keiner-ist-zu-klein.html

Kommentare:

  1. Ich bin gerade sprachlos!
    Liebe Marie-Claire, ich bin mir sicher, wir werden uns irgendwann begegnen.
    Danke für diesen Post, der in die Tiefe Deiner sicher verletzten Seele gucken lässt.
    Ich habe im Krankenhaus gearbeitet bis letztes Jahr.
    Und auch im eigenen Umfeld viel Leid erlebt.
    Zum Glück sind bis zu dieser Minute alle meine Kinder gesund.
    Es gibt Dinge, mit denen kann man nicht fertig werden.
    Auch wenn ich nicht genau verstanden habe, wer DIE KLEINE ist, die verstorben ist, aber glaub mir, bis heute denke ich an die Tschernobyl- und Fukushima-Folgen, wenn ich von Krebserkrankungen höre!
    Herzlich Pippa

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    1. Liebe Pippa, es war meine Nichte, die Tochter meiner Schwester. Krebs eine Krankheit die immer noch nicht besiegt ist, hoffentlich bald einmal.Meine Kinder sind gesund und ich hoffe sehr sie bleiben es.
      L.G.Klärchen

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  2. Gottes Hände führen kleine Hände!!!
    Das hat mich sich berührt!
    Danke für einen weiteren Einblick in dein Leben!
    LG Martina

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  3. Und mein Enkel wird erst demnächst noch geboren.
    Auch ihn erwartet eine ungewissen Zukunft, es kann einen schon bange werden, bei all den schlimmen Dingen auf dieser Welt.
    Man kann nur hoffen.
    Dein Gedicht berührt !
    ♥liche Grüße

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  4. Eine sehr berührende Post ,
    Glück und Leid liegen so nahe
    beieinander !

    Wir haben 4 Enkelkinder, auch sie
    werden das Leben meistern , denn auch früher
    gab es Krieg und Hunger und viele Krankheiten
    es ist noch gar nicht so lange her !

    Hoffen wir ,das der Mensch irgend einmal in
    Frieden leben kann !

    Ganz herzlich grüsst dich
    Margrit

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  5. Liebes Klärchen,
    ich bin tief berührt. Kleine Hände sind so hilflos. Sie bedürfen immer
    der wachsamen Hände der Großen.
    Wenn ein Kind mit 5 Jahren diese Welt wieder verlasen muss, ist das tragisch
    und geht nicht mehr aus dem Kopf.
    Hab einen schönen Abend
    Irmi

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  6. Wie schön, dass ich dich inspirieren konnte und du uns an deinen Gedanken teilhaben lässt.

    Ich sehe meine Enkel leider nur zu selten, aber neulich war ich mit ihnen und meiner Schwiegertochter in einem Indoorspielplatz. Obwohl wir uns so selten sehen hat sie ihre kleinen Hände vertrauensvoll in die meinen geschmiegt. Das hat mich zu folgendem Haiku/Senryu inspiriert:

    Zarte Vertrautheit
    Kleine Hand in großer Hand
    Zauberaugenblick

    Ich denke, dass wir ihnen diesen Zauberaugenblick immer wieder schenken sollten, egal wie die Welt da draussen ist.

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  7. Gottes Hände führen kleine Hände - besser kann man es eigentlich doch gar nicht sagen. Egal wie ungewiss, wie schwer, wie unsicher die Zeiten - was könnte uns mehr Trost und Zuversicht geben. Trotz allem.
    Vielen Dank, liebe Claire, für Deine berührenden Worte.
    Herzlichst
    Antje

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  8. kleine Hände..
    ja.. wer wird sie einmal führen.. was werden sie greifen und begreifen..

    vor ein paar Jahren noch hätte ich gedacht.. eine schöne Zukunft wird sie erwarten..
    doch jetzt bin ich voller Zweifel..
    gerade sehe ich wie geflüchtete Eltern ihre kleinen Kinder über einen eiskalten reißenden Fluß tragen .. wer wird ihre Hände führen und wohin..
    es ist so viel Hass und Hartherzigkeit in der Welt :(
    trotzdem möchte ich die Hoffnung nicht aufgeben..
    liebe Grüße
    Rosi

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  9. Ich hab jetzt eine Gänsehaut, liebes Klärchen! Und ich glaube, Gedanken wie diese passen auch sehr gut zu ANL, denn um eine möglichst gute Zukunft für uns und die nachkommenden Generationen geht es dort ja auch. Und darum, dass kleine Hände nicht in verseuchtem Wasser spielen müssen … Also wenn du deinen Beitrag auch dort verlinken möchtest, freue ich mich!

    Hab noch einen schönen Tag und eine angenehme restliche Woche!

    Herzliche Rostrosengrüße, Traude

    http://rostrose.blogspot.co.at/2016/03/a-new-life-3-keiner-ist-zu-klein.html#comment-form

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  10. Als der Krieg zwischen dem Iran und Irak tobte, lebte ich in Baghdad. Mein Kind war damals 6 Wochen alt und eine Freundin schenkte mir als Glückwunschkarte ... sind so kleine Hände.
    Als Tschernobyl kam, war er 3 Jahre alt.
    Meine Schwester starb mit 6 Jahren an Krebs.
    Freundinnen sind gestroben, waren nicht einmal 60 Jahre alt.
    Oh ja, und ich lebe noch.
    Ein Geschenk, Schicksal oder Vorsehung???
    Kismet ... sage ich.
    Wir können das Elend der Welt nicht aufhalten, aber wir können aufmerksam machen.
    Wenn in Indien Chrom das Wasser versucht, Kinder beim Ausschlachten von Elektromaterial wegen ein bissl Kupfer krank werden, Näherinnen sich in China die Finger abhacken, weil ihre Maschinen nichts taugen, ja, dann sollten wir uns überlegen, ob wir nicht wieder lernen, Werte zu erhalten und dem Konsum Einhalt gebieten.
    Nicht immer neueste Mode ... vielleicht noch bei Kik, Deichmann und Konsorten.
    Nicht alle 2 Jahre ein neues Auto mit allem Schnickschnack oder neue Möbel, obwohl die Alten noch gut sind. Nicht weiter Billigflüge in ferne Länder, ohne den Schadstoffausstoss zu ignorieren.
    Wenn wir uns wieder besinnen, was wirklich wichtig ist, nämlich der Mensch, dann hat die Erde noch eine Chance.
    Herzlichst sissi

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  11. Liebe Sissi, alles was Du schreibst ist so wahr, wir müssen heute anfangen, im kleinen geht es los. jeder kann etwas tun.
    Danke für Dein Lesen, ich freue mich sehr,Klärchen

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  12. Liebes Klärchen,
    Dein post ist sehr berührend.
    Jeder hat es in der Hand dazu beizutragen unsere schöne Erde für
    kommende Generationen lebens und liebenswert zu erhalten. Ich versuche weniger Müll zu produzieren, Plastikverpackungen waren mir schon immer ein graus. Kleidung besteht auch nur noch aus Polyester. Das alles findet sich in unserer Nahrung wieder.
    Ich wünsche Dir eine angenehme Woche, danke für Deinen Besuch bei mir. Liebe Grüße von Carmen

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  13. beim scrollen ist mir dieser dein Post in die Hände gefallen, und ich dachte mir noch: gerade eben hab ich was dazu geschrieben weil - es mich bewegt hat, zutiefst bewegen deine Gedanken, in vielem denken wir ja ähnlich - gleich, verstehen was der andere fühlt und meint. Zutiefst berührend auch die Gedanken der anderen dazu, besonders sissi hat mir tief aus der Seele gesprochen, ich hätte es nicht besser ausformulieren können, manchmal übernehmen das andere für mich: Danke....vielen Dank.
    Kleine Hände, berührend so zart und unschuldig und noch - voller Vertrauen in uns und unsere Möglichkeiten sie zu führen und zu leiten...was kann es schöneres als dieses Urvertrauen geben und doch, wie oft enttäuschen wir sie, sicher nicht absichtlich, aber dennoch geschiehts.
    ach, es ist schon viel, viel Böses auf der Welt, die wir doch zusammenhalten wollen um gerne auf ihr zu sein...
    oft treten mir wirklich Tränen in die Augen und man fühlt sich ohnmächtig schwach...
    mir fehlen gerade die Worte...
    angel....

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